APFEL-BLAUKRAUT oder doch ROTKOHL?

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Rotkohl bleibt Rotkohl und Blaukraut bleibt Blaukraut…  Hahaha… Was nu?  In meiner Heimat ist’s Blaukraut… und so mach ich es noch heute… umzingelt von Preußen… etwas blauer!

Bei Blaukraut sind wir ja noch altmodisch. Wir mögen es klassisch weich gekocht und schön “schlotzig”. Diese feste, schnellgekochte Variante mit etwa 45 Minuten ist gar nicht unseres… Dann schon eher als Salat und Rohkost.

Das ist unser Lieblings-Rezept:

ZUTATEN

1 Köpfle Blaukraut
2 Zwiebeln
2 Lorbeerblätter
4 Nelken
4 Wacholderbeeren
2 Pimentkörner
1 Papier-Teefilter
2 säuerliche Äpfel ( und oder einige Trauben, halbiert)
4 EL Schmalz
2-3 El brauner Zucker
4 El weißer Balsamico
1 TL Salz
schwarzer Pfeffer, Langpfeffer
1 TL Kümmel
Mineralwasser
100 ml Rotwein
300 ml Geflügelbrühe
2 TL Speisestärke
2 EL  Johannisbeergelee

Kohl in kleinere Stücke schneiden, Strunk entfernen und im Multi mit der feinen Scheibe hobeln. Zwiebeln und Äpfel würfeln.

Lorbeerblätter, Piment, Wacholderbeeren und Nelken in den Teefilter geben und zu einem Päckchen binden.

 

Zwiebeln im Schmalz glasig braten. Blaukraut zugeben und ebenfalls anschmoren. Zucker zugeben und karamellisieren.
Blaukraut mit Wein ablöschen. Essig, Geflügelbrühe und ggf. Mineralwasser (gibt die blaue Farbe zurück, wenn es zu rot wird…) zugeben. Pfeffer mit Kümmel und Salz um Mörser mahlen und dazugeben. Im geschlossenen Topf 2-3 Stunden bei milder Hitze schmoren. Nach der halben Zeit Äpfel zugeben.

Stärke mit Wasser verrühren und Kraut damit binden. Kurz durchkochen lassen.

Zum Schluss mit Gelee mischen. Das gibt einen schönen Glanz und rundet den Geschmack ab. Evtl. nachwürzen.

Schmeckt noch besser, wenn er am Tag vorher zubereitet und wieder aufgewärmt wird.

 

Hier mit Rinderrouladen und Buabaspitzla

 

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